Pinterest Trends nutzen: So findest du reichweitenstarke Themenideen und Produkttrends
zuletzt aktualisiert am: 14.05.2026
Pinterest kann dir Reichweite und Klicks bringen, keine Frage. Entscheidend ist aber, dass du nicht einfach irgendwelche Pins erstellst, sondern Pins zu Themen, die auf Pinterest wirklich gesucht werden. Und genau das wird oft unterschätzt. Viele investieren viel Zeit ins Design, obwohl die eigentliche Grundlage schon früher beginnt: beim Thema selbst. Denn wenn niemand nach dem sucht, was du pinnst, wird auch der schönste Pin kaum etwas bringen.
Aber woher weiß man eigentlich, wonach Menschen auf Pinterest suchen? Genau dafür finde ich Pinterest Trends so spannend. Nicht, weil dir das Tool fertige Ideen liefert, sondern weil es dir hilft, besser einzuordnen, welche Themen gefragt sind, was saisonal anzieht und welche Keywords sich im Vergleich stärker entwickeln.
Gerade für Blogger kann das sehr hilfreich sein, um Themen mit Reichweitenpotenzial zu erkennen. Für Onlineshops ist es oft genauso interessant, weil sich darüber besser einschätzen lässt, welche Produktkategorien, Stile oder Suchmuster gerade Aufmerksamkeit bekommen.
Kurz & knapp (das nimmst du mit)
- Pinterest Trends hilft dir, Themen, Keywords und Produkttrends besser einzuordnen.
- Besonders hilfreich ist das Tool für Blogger, Content-Creator und Onlineshops.
- Du brauchst dafür einen Pinterest Business Account.
- Du siehst Entwicklungen und Vergleiche, aber keine absoluten Suchvolumina.
Was Pinterest Trends überhaupt ist
Pinterest Trends ist für mich vor allem ein Recherche-Tool. Kein klassisches SEO-Tool. Kein Ersatz für Analytics. Sondern eher ein Weg, Nachfrage auf Pinterest greifbarer zu machen.
Wenn ich mit Kunden an Contentthemen arbeite, ist genau das oft der Knackpunkt: Viele Ideen klingen erstmal gut, aber nicht jede Idee wird auch tatsächlich gesucht. Pinterest Trends hilft dabei, dieses Bauchgefühl etwas stärker mit realem Nutzerinteresse abzugleichen.
Praktisch ist auch, dass du das Tool regional nutzen kannst. Das macht einen Unterschied, weil Trends nicht in jedem Land gleich verlaufen.
Wichtig ist nur: Wer Pinterest Trends nutzen will, braucht ein Pinterest Business Profil.
Diese Funktionen bietet Pinterest Trends
Pinterest Trends ist vor allem dann hilfreich, wenn du nicht nur oberflächlich reinschaust, sondern die einzelnen Funktionen gezielt nutzt. Denn das Tool kann mehr, als nur ein paar Trendbegriffe anzeigen.
1. Keywords suchen und Verläufe ansehen
Du kannst einzelne Suchbegriffe eingeben und dir anschauen, wie sich diese über die Zeit entwickeln. Gerade für saisonale Themen ist das extrem hilfreich.
So lässt sich zum Beispiel besser einschätzen:
- wann ein Thema anzieht
- ob es dauerhaft relevant ist
- ob es eher kurzfristig auftaucht
2. Begriffe direkt vergleichen
Besonders hilfreich ist die Vergleichsfunktion. Denn damit siehst du nicht nur, ob ein Thema grundsätzlich gesucht wird, sondern auch, welche Variante innerhalb eines Themas stärker ist.
So erkennst du zum Beispiel:
- welche Formulierung näher an der tatsächlichen Suchsprache liegt
- welches Unterthema innerhalb eines Oberthemas stärker gefragt ist
- ob sich eher ein breites Thema oder eine spitzere Variante lohnt
- welcher Begriff besser zu einem saisonalen Content-Piece oder einem langfristigen Thema passt
Für Blogger kann das helfen, Blogideen klarer auszurichten und Überschriften näher an der Suchintention zu formulieren. Für Onlineshops wird dadurch sichtbarer, welche Produktbegriffe, Kategorien oder Themenwelten gerade stärker nachgefragt werden.
3. Filter und Zielgruppenhinweise nutzen
Pinterest Trends bietet verschiedene Filter, zum Beispiel nach Interessen, Keywords, Alter, Geschlecht oder Region. Das ersetzt keine komplette Zielgruppenanalyse, hilft aber dabei, Themen und Entwicklungen etwas gezielter einzuordnen.
4. Popular Pins und Trendumfeld ansehen
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Du siehst nicht nur Suchtrends, sondern oft auch, welche Inhalte dazu bereits sichtbar sind und gut funktionieren.
Gerade das hilft dir dabei, besser einzuschätzen, wie ein Thema bisher auf Pinterest aufgegriffen wird. Du erkennst, welche Inhalte bereits häufig vertreten sind und wo du dein Thema vielleicht noch klarer, passender oder differenzierter aufbereiten kannst.
So kannst du Pinterest Trends konkret nutzen
Die Funktionen sind das eine. Wirklich spannend wird Pinterest Trends aber erst dann, wenn du das Tool strategisch nutzt.
Für Blogger: Themen finden, die nicht nur nett klingen
Was ich häufig beobachte: Themen werden oft so geplant, wie man selbst darüber sprechen würde oder was einen gerade beschäftigt. Nicht unbedingt so, wie Nutzer tatsächlich suchen.
Genau hier kann Pinterest Trends hilfreich sein. Du kannst mit einem Oberthema starten und dann prüfen:
- welche Formulierungen stärker sind
- welche Unterthemen sich anbieten
- ob ein Thema eher saisonal oder dauerhaft relevant ist
Oft ist nicht der einzelne Begriff entscheidend, sondern das Muster dahinter. Wenn mehrere Suchanfragen in dieselbe Richtung zeigen, ist das meist ein gutes Zeichen. Dann geht es nicht nur um eine lose Idee, sondern um ein Themenfeld, das auf Pinterest gerade aktiv gesucht wird.
Für Onlineshops: Produktinteressen besser einordnen
Auch bei Shops finde ich Pinterest Trends vor allem dann stark, wenn man nicht nur auf einzelne Produkte schaut, sondern auch auf Stilrichtungen, Produktwelten und Suchmuster.
In der Praxis kann das hilfreich sein für:
- Contentideen rund um Produkte
- saisonale Kampagnen
- Kategorieseiten
- Sortimentsschwerpunkte
- Bildwelten und Stilrichtungen
Beachte aber, dass Pinterest Trends in erster Linie Interesse sichtbar macht und nicht automatisch verrät, ob daraus auch konkrete Kaufabsichten entstehen.
Wo die Grenzen des Tools liegen
So nützlich Pinterest Trends ist, ein paar Dinge sollte man realistisch sehen.
1. Keine absoluten Suchvolumina
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Einschränkung. Du siehst keine exakten Suchvolumen, sondern relative Entwicklungen. Das Tool eignet sich also sehr gut, um Richtungen zu erkennen, aber nicht, um konkrete Zahlen abzulesen.
2. Kein direkter Conversion-Beweis
Pinterest Trends kann dir zeigen, welche Themen, Produkte oder Stilrichtungen gerade Aufmerksamkeit bekommen. Das heißt aber nicht automatisch, dass du damit auch überdurchschnittlich viele Verkäufe erzielst. Ob aus Interesse am Ende wirklich Verkäufe entstehen, hängt immer noch von vielen weiteren Faktoren ab — zum Beispiel vom Produkt selbst, vom Preis, von deinem Angebot, der Zielgruppe, der Pins und der gesamten Customer Journey
3. Nicht jede Funktion ist überall gleich verfügbar
Je nach Region oder Account kann es sein, dass dir nicht alle Funktionen und Ansichten angezeigt werden. So ist der Bereich Shopping Trends aktuell zum Beispiel nicht für den deutschsprachigen Raum verfügbar.
4. Pinterest Trends zeigt Pinterest-Nachfrage, nicht den kompletten Markt
Auch das ist wichtig für die Einordnung: Pinterest Trends sagt dir, was auf Pinterest gesucht oder gespeichert wird. Das macht das Tool stark. Gleichzeitig ist es natürlich plattformspezifisch. Was auf Pinterest wächst, muss nicht automatisch identisch mit Google, Instagram oder dem Verhalten in deinem Shop sein.
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
- Nur einzelne Begriffe prüfen → Wirklich spannend wird es erst, wenn du Zusammenhänge und Muster erkennst.
- Trendkurven mit Suchvolumen verwechseln → Pinterest Trends zeigt Entwicklungen, aber keine absoluten Zahlen.
- Zu schnell Kaufabsichten ableiten → Shops sollten ein suchstarkes Thema eher als Hinweis auf Interesse verstehen, nicht als automatische Zusage für steigende Verkäufe.
- Das Tool nur einmal nutzen → Trends verändern sich. Es lohnt sich, regelmäßig hineinzuschauen.
FAQ
Was ist Pinterest Trends?
Pinterest Trends ist ein Tool im Pinterest-Business-Bereich, mit dem du Suchtrends, Themenentwicklungen und Produktinteressen auf Pinterest analysieren kannst.
Brauche ich dafür einen Business Account?
Ja. Wer Pinterest Trends nutzen will, braucht einen Pinterest Business Account.
Ist Pinterest Trends für Blogger sinnvoll?
Ja, vor allem wenn du Themen nicht nur nach Bauchgefühl planen willst, sondern stärker daran, was auf Pinterest tatsächlich gesucht wird.
Ist das Tool auch für Shops interessant?
Ja, besonders für Trendbeobachtung rund um Produktkategorien, Stile und Suchmuster.
Zeigt Pinterest Trends Suchvolumen?
Nein. Das Tool zeigt relative Entwicklungen und keine absoluten Suchvolumina.
Reicht Pinterest Trends allein für die Themenrecherche aus?
Für eine erste Einordnung ist das Tool sehr stark. Trotzdem solltest du die Ergebnisse immer mit deiner Zielgruppe, deiner Positionierung und deinen eigenen Daten zusammendenken.
Was, wenn ich meinen Suchbegriff nicht in Pinterest Trends finde?
Ein fehlender Begriff heißt nicht automatisch, dass das Thema auf Pinterest nicht gesucht wird. Das kann daran liegen, dass der Begriff zu speziell ist, anders gesucht wird oder für deine Region nicht genug Trenddaten vorliegen. In so einem Fall hilft oft ein Blick in den Keyword-Autosuggest der Pinterest-Suche. Dort siehst du, wie Nutzer tatsächlich suchen.
Nächster Schritt
Hi, ich bin Anita. Ich beschäftige mich seit über 6 Jahren mit strategischem Pinterest-Marketing.
Sichere dir jetzt deinen kostenlosen 15 Minuten Pinterest-Check und finde heraus, wie Pinterest dir konstant Traffic bringen kann.