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Ein Blogpost reicht: So machst du aus einem Artikel mehrere Pinterest-Inhalte

zuletzt aktualisiert am: 18.03.2026

Wenn du bloggst und auf Pinterest sichtbarer werden willst, brauchst du nicht ständig neue Inhalte. Genau das denken aber viele am Anfang. Es wirkt schnell so, als müsstest du dauerhaft neue Blogartikel schreiben, neue Ideen produzieren und immer wieder bei null anfangen. Aus meiner Sicht ist das einer der größten Denkfehler.

Oft ist nicht dein Content das Problem. Oft wird einfach zu wenig aus einem einzelnen Blogpost herausgeholt.

Ein guter Artikel kann auf Pinterest die Grundlage für mehrere Inhalte sein. Nicht, weil du denselben Pin immer wieder posten sollst, sondern weil in einem Blogpost meist deutlich mehr steckt, als man im ersten Moment sieht. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Kurz & knapp (das nimmst du mit)

Wie entstehen aus einem Blogpost mehrere Pins?

Viele Blogger gehen davon aus, dass Pinterest nur dann funktionieren kann, wenn ständig neuer Content dazukommt. Ich sehe in der Praxis aber oft etwas anderes: Es fehlt nicht an Themen, sondern an strategischer Weiterverarbeitung.

In einem einzelnen Blogpost stecken häufig mehrere Aussagen, verschiedene Blickwinkel, kleine Teilthemen und unterschiedliche Nutzenversprechen. Genau das kannst du für Pinterest nutzen.

Vielleicht enthält dein Artikel einen klaren Ablauf. Vielleicht nennst du typische Fehler. Vielleicht erklärst du etwas Schritt für Schritt oder greifst ein konkretes Problem auf. All das sind nicht nur Elemente eines Blogbeitrags, sondern auch mögliche Ansätze für mehrere Pinterest-Inhalte.

Genau deshalb halte ich es für wenig sinnvoll, einen guten Beitrag einmal zu pinnen und dann direkt zum nächsten Thema weiterzugehen. Viel stärker ist es, denselben Blogpost aus verschiedenen Richtungen sichtbar zu machen.

Gerade für Blogger ist das wichtig. Sichtbarkeit entsteht auf Pinterest selten dadurch, dass ein einzelner Pin alles übernimmt. Viel eher wächst sie dann, wenn ein Thema mehrfach klar und passend ausgespielt wird.

Aus einem Blogpost mehrere Pinterest-Inhalte machen: So gehst du vor

Starte nicht mit dem Design

Viele beginnen an der falschen Stelle. Sie öffnen Canva, wählen eine Vorlage und überlegen zuerst, wie der Pin aussehen könnte. Ich würde es genau andersherum machen.

Bevor du an Farben, Schriften oder Layouts denkst, schau dir erst deinen Blogpost an und frag dich:

  • Welche Kernaussagen stecken in diesem Beitrag?
  • Welche Frage beantwortet er?
  • Welches Problem löst er?
  • Welche Unterthemen lassen sich daraus ableiten?

Ein Blogpost besteht fast nie nur aus einer einzigen Aussage. Meist sind darin mehrere Ebenen enthalten. Und genau diese Ebenen machen es möglich, daraus verschiedene Pinterest-Inhalte zu entwickeln.

Finde mehrere Einstiege in dasselbe Thema

Du musst nicht fünfmal denselben Pin neu gestalten. Du brauchst verschiedene Aufhänger für denselben Artikel.

Wenn dein Blogpost zum Beispiel zeigt, wie du aus einem Beitrag mehrere Pinterest-Pins machst, könnten daraus unterschiedliche Ansätze entstehen:

  • ein Pin mit Fokus auf Zeitersparnis
  • ein Pin mit Fokus auf Sichtbarkeit
  • ein Pin mit Fokus auf Contentplanung
  • ein Pin mit Fokus auf typische Fehler
  • ein Pin mit Fokus auf die konkrete Umsetzung

Alle diese Pins können zum selben Blogpost führen. Trotzdem wirken sie nicht doppelt, weil sie unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen.

Genau das wird oft unterschätzt. Viele verändern nur das Design, aber nicht die Aussage. Dann sehen die Pins zwar etwas anders aus, transportieren am Ende aber immer dieselbe Botschaft.

Denke nicht nur an Keywords, sondern an Suchintention

Ein Punkt, der aus meiner Sicht oft zu kurz kommt: Nutzer suchen auf Pinterest nicht einfach nur nach einem Wort. Sie suchen nach einer Lösung, einer Idee oder einer konkreten Hilfe.

Niemand sucht nur nach „Blogpost“, wenn eigentlich gemeint ist:

  • Wie kann ich meinen Blogcontent mehrfach nutzen?
  • Was soll ich auf Pinterest posten?
  • Wie bekomme ich mehr Sichtbarkeit für meinen Blog?
  • Wie spare ich Zeit bei der Content-Erstellung?

Genau deshalb ist es nicht genug, das Keyword einfach irgendwo unterzubringen. Viel wichtiger ist, dass dein Pin die Suchintention trifft.

Erstelle dir zuerst eine kleine Pin-Liste

Ich würde heute nicht mehr spontan einen einzelnen Pin bauen und dann schauen, was daraus wird. Viel sinnvoller ist es, kurz vorher zu sammeln, welche Varianten überhaupt möglich sind.

Ein einfacher Ablauf kann so aussehen:

  1. Blogpost durchgehen
  2. 5 bis 10 Kernaussagen markieren
  3. daraus verschiedene Pin-Winkel ableiten
  4. passende Titel formulieren
  5. erst danach Designs erstellen

Das spart Zeit und sorgt dafür, dass deine Pins inhaltlich deutlich klarer werden.

Warum das gerade für Blogger so sinnvoll ist

pinterest für blogger

Gerade wenn du bloggst, ist dein Content oft schon da.

Du musst also nicht permanent neue Themen produzieren, nur um auf Pinterest aktiv sein zu können.

Ich finde genau das besonders wichtig, weil viele Blogger Pinterest unnötig kompliziert angehen. Es wird nach neuen Ideen gesucht, obwohl im bestehenden Content oft schon genug Potenzial steckt.

Ein Artikel muss nicht nur einmal verwertet werden. Er darf mehr als einen Einstieg bekommen. Genau das macht es möglich, aus einem Thema verschiedene Pins zu erstellen, ohne dass sich dein Content ständig wiederholt.

So entsteht nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern auch mehr Struktur in deiner Contentplanung. Du arbeitest klarer, nutzt deine Inhalte bewusster und musst nicht jedes Mal wieder bei null anfangen.

Das macht deine Contentstrategie nicht nur effizienter, sondern oft auch deutlich entspannter.

Und genau deshalb ist dieser Ansatz gerade für Blogger so sinnvoll.

Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)

  • Du erstellst mehrere Pins mit fast identischem Titel → Dann veränderst du am Ende nur die Optik, aber nicht den eigentlichen Mehrwert. Besser ist es, pro Pin einen anderen Fokus zu setzen.
  • Du gehst direkt in Canva, ohne den Artikel zu zerlegen → Dadurch fehlt oft die inhaltliche Grundlage. Markiere zuerst Aussagen, Probleme und Unterthemen, bevor du ans Design gehst.
  • Du pinnst deinen Blogpost nur einmal → Dann verschenkst du Potenzial. Plane lieber mehrere Inhalte, die denselben Artikel aus verschiedenen Richtungen sichtbar machen.
  • Du denkst zu stark in einzelnen Keywords → Ein Pin sollte nicht nur ein Wort enthalten, sondern ein klares Bedürfnis ansprechen. Genau das macht ihn relevanter und oft auch klickbarer.

FAQ

Reicht wirklich ein Blogpost für mehrere Pinterest-Pins?
Ja, in vielen Fällen absolut. Ein guter Blogpost enthält oft mehrere Aussagen, Tipps, Fehler oder Schritte. Genau daraus lassen sich unterschiedliche Pins entwickeln.

Wie viele Pins kann ich aus einem Artikel erstellen?
Das hängt vom Inhalt ab. In der Praxis sind 3 bis 7 sinnvolle Varianten oft gut machbar, ohne dass es sich doppelt anfühlt.

Muss jeder Pin komplett anders aussehen?
Nein. Das Design darf ähnlich bleiben. Wichtiger ist, dass Titel, Einstieg oder Schwerpunkt nicht immer gleich sind.

Ist das auch für kleinere Blogs sinnvoll?
Ja, gerade dann. Wenn du noch nicht viele Inhalte hast, ist es besonders wichtig, aus jedem Blogpost mehr herauszuholen.

Was ist wichtiger: der Blogpost oder der Pin?
Beides gehört zusammen. Der Pin sorgt dafür, dass jemand klickt. Der Blogpost muss dann einlösen, was vorher versprochen wurde. Wenn einer von beiden schwach ist, wird es schwierig.

Nächster Schritt

Hi, ich bin Anita. Ich beschäftige mich seit über 6 Jahren mit strategischem Pinterest-Marketing.
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